Hoher Besuch auf der Weide im Molsberger Tal

Prof. Dr. Hubert Weiger, der Vorsitzende des BUND und Landesvorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern e.V., besuchte das Hutangerprojekt des Naturschutzzentrums Wengleinpark.

Er informierte sich vor Ort über die Erfolge und die Probleme des Beweidungsprojektes. Ein Teil der Arbeit des Naturschutzzentrum ist die praktische Landschaftspflege, es werden aber auch wissenschaftliche Arbeiten in Zusammenhang mit der Beweidung durchgeführt.

Durch die Rinderweide nehmen die Artenvielfalt und die Biodiversität zu, das zeigen die naturschutzfachlichen Begleituntersuchungen, die von der Regierung von Mittelfranken gefördert werden. Betriebswirtschaftlichen Aufzeichnungen im Projekt belegen, dass sich diese Form der Landschaftspflege für den Landwirt nicht rechnet.

Zusammen mit dem Naturschutzzentrum formulierte die Agrarreferentin des Bund Naturschutz Marion Ruppaner, Forderungen des Bund Naturschutz, wie diese Form der Landschaftspflege auch für andere Landwirte attraktiv gestaltet werden kann:
In der normalen Agrarförderung werden die vornehmlich naturschutzorientierten Flächen zu wenig berücksichtigt. Es müsste entweder eine eigene Förderkategorie für Naturschutzflächen geschaffen werden, oder Landwirte, die diese Flächen beweiden, sollten dafür nach tatsächlichen Aufwand und Stundensätzen entlohnt werden.

Darüber, dass die Förderung für Landschaftspflegebeweidung erhöht werden muss, waren sich auch die Anwesenden Dr. Karl Rauenbusch vom Landschaftspflegeverein Nürnberger Land und Dr. Stefan Böger, Biodiversitätsbeauftragter der Regierung von Mittelfranken einig.

gruppeBNPresse

 

 

 

 

 

 

Foto: M. Scholz.  Von Links:
Karl Heinlein, 1. Vorsitzender Naturschutzzentrum; Dr. Stefan Böger Regierung von Mittelfranken; Gerhard Schütz, KG-Bund Naturschutz und Hutangerpate; Rainer Wölfel, Hutangerprojekt; Ulla, Beweidungsspezialistin; Dr. Hubert Weiger, Bund Naturschutz; Marion Ruppaner, Bund Naturschutz; Dr. Karl Rauenbusch, Landschaftspflegeverein; Burkhard Reuter, BayernNetzNatur Projekt Naturnahe Wälder.

Um die Attraktivität der Landschaft zu erhalten braucht es Landwirte, die diese Arbeiten ausführen. Gemeinsam wollen sich alle Anwesenden dafür einsetzen diese Zusatzeinkommen für die Landwirtschaft zu verbessern.

Artikel in der Hersbrucker Zeitung am 01.07.2017

Weiger

 

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